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SUMMARY:Mein Name ist Ukraine   18.11.-20.12.
DESCRIPTION:Geschichte\, Kultur und gelebte Solidarität mit den Menschen in der Ukraine – ein unvergesslicher Nachmittag \n„Mein Name ist Ukraine“ – unter diesem Motto organisierte die Ehrenamtsgruppe „Gemeinsam in Jüterbog“ am 18.11. 2023 eine Informationsveranstaltung zur Ukraine. Es ging um die Geschichte und Kultur dieses Landes\, um seine Menschen und um die Auswirkungen des verheerenden Angriffskrieges\, der seit Februar 2022 gegen dieses Land geführt wird. \nLyudmyla Mlosch\, Vorsitzende Zentralverband der Ukrainer in Deutschland (ZVUD) e.V. und Mechthild Falk\, Sprecherin von „Gemeinsam in Jüterbog“\nCa. 70 Gäste erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag im Jüterboger Kulturquartier. \nUnter den Gästen herzlich willkommen war insbesondere die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg\, Frau Dr. Lemmermeier\, und der Koordinator für die Arbeit mit Geflüchteten aus der Ukraine in der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg\, Pfarrer Matthias Puppe. \nNur wenige Minuten brauchte es\, um die Herzen aller Gäste tief zu berühren\, als zwei ukrainische Musikerinnen populäre Lieder und Weisen aus der Ukraine erklingen ließen. Vira Pavlenok spielte meisterlich und zart auf der Bandura\, dem ukrainischen Nationalinstrument\, und Olga Nesterenko sang mit klarer mitreißender Stimme. So erlebten die Gäste immer wieder Gänsehautmomente\, wenn ein angestimmtes Lied von einem großen Chor im Zuschauerraum aufgegriffen und voller Empathie mitgesungen wurde. So viel Herzenswärme und Heimatliebe war da hautnah zu spüren. Ein Stückchen „Zuhause“ für die vielen Ukrainer*innen unter den Gästen. \nZwei inhaltliche Schwerpunkte wurden ebenfalls durch ukrainische Frauen gesetzt. Frau Veronika Weisheimer\, Doktorandin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder sprach in einem (zweisprachig gehaltenen) Vortrag über die jahrzehntelange Verflechtung der Ukraine mit Westeuropa und die Vielfalt der Kulturen\, die es dort seit langem gibt. So konnte sie bei vielen Zuhörenden aus Deutschland den „blinden Fleck“ beseitigen\, den viele im Blick auf die Geschichte der Ukraine haben. \n \n Der andere Schwerpunkt war die Eröffnung einer Fotoausstellung über den Krieg gegen die Ukraine. Extra dafür angereist war eine Gruppe ukrainischer Frauen und das Pfarrehepaar Annette und Stephan Flade aus Wittenberge in der Prignitz. Sie hatten diese Ausstellung 2022 gemeinsam hergestellt und an 10 Orten in der Prignitz gezeigt. Nun ist sie bis Mitte Dezember im Kulturquartier in Jüterbog zu besichtigen. Die Fotos gehen ans Herz. Sie erzählen von der Tragödie\, dem Schmerz\, von Erinnerungen und Hoffnungen des ukrainischen Volkes. Das zentrale Foto zeigt eine tief traurige alte Frau aus Kiew. Es bedarf keines Kommentars\, um zu verstehen\, welches Leid hier von den Menschen ausgehalten werden muss. Aber es gibt auch Fotos\, die von der großen Zuversicht auf ein Ende dieses Krieges sprechen\, wie das einer jungen Frau\, die Sonnenblumen an ausgebrannte Autos malt. Sie zeigen den festen Zusammenhalt der Menschen und ihre ungebrochene Hoffnung auf eine Ukraine in Freiheit und Souveränität. \n \nZum Abschluss des Nachmittages luden Ukrainerinnen\, die derzeit in Jüterbog leben\, dazu ein\, Köstlichkeiten aus der ukrainischen Küche zu probieren. Hierfür hatte Nataliya Iliina von der Frauenföderation für den Weltfrieden\, Ukraine  die Organisation übernommen. So saßen die Gäste der Veranstaltung im regen Austausch an den Tischen im Kreuzgang\, sprachen Ukrainisch\, Deutsch und auch mal Englisch oder mit Händen und Füßen – ein wunderbares Bild gelebter Solidarität und Gemeinschaft.
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LOCATION:Kulturquartier Mönchenkloster\, Mönchenkirchplatz 4\, Jüterbog\, 14913
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